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Sammelsurium aus der Rundfunkgeschichte

Was sonst noch so bei uns landete:

Das waren die Anfänge des Radiohörens. Zur Inbetriebnahme musste man einiges von Technik verstehen.

Die Arcolette 3 von 1927 erfreute damals die ganze Familie. Gemeinsam saß man um das Gerät und lauschte den schwachen Signalen über Kopfhörer.

Dieses seltene Gerät ist ein Geschenk der Drogerie Georgie aus Reinsdorf. Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle.

Arcolette 3

OWIN E31W aus dem Jahre 1931. Vielen Dank an die nette Familie aus Zwickau, die ihn brachte.

Owin

Verstärkergestell VG 50/100 aus dem Funkwerk Kölleda

Es wurde in den 50er und 60er Jahren für Betriebe, Kulturhäuser und als Lagerfunkt produziert.

33 Röhren sorgen für 100 Watt Röhrensound. Diese werden in 4 Endstufen erzeugt. Natürlich sind
auch ein Plattenspieler und ein Mikrofonverstärker eingebaut.

Nachdem wir es aus dem 2. Stock einer alten Fabrik heruntergewuchtet hatten, merkten wir, dass man es auch zerlegen kann. Dadurch ist es uns besonders ans Herz gewachsen.

 

ARE 74

Armeesonderfertigung des R160 aus dem Jahre 1974. ARE steht dabei für „Armeerekorder“. Im Radiomuseum.org wird gesagt, daß das Gerät baugleich mit dem R160 sei, jedoch seien alle Kontakte vergoldet. Diese Aussage ist erst noch zu prüfen. Sicher ist: Es wurde nur in kleiner Stückzahl produziert und zählt zu den Gesuchtesten unter den RFT-Sammlern. Leider ist an diesem Gerät bereits herumgesägt worden. Dem Äußeren nach hat es lange als Werkstattradio gedient, seit es aus dem aktiven Dienst bei der NVA entlassen worden ist.

Sammlerpreis: etwa 200 €

 

ELMUG

transportable Verstärkeranlage zwischen 1950 und 1960. Für genauere Angaben sind wir dankbar.

Rundfunkgebühren

1947 musste der Radiohörer zwei Reichsmark auf der Post entrichten.

Hier ein Beleg aus Neumühle bei Greiz.

Klick auf die Bilder um sie in Grossansicht zu sehen

Verstärker vorn klein Verstärker klein
Rundfunkgebuehren 1947