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Projekt Trabant 600

fund1 Trabantklein1 motor fund Prospekt innen1

Steckbrief:  Baujahr 1962; seit etwa 3 Jahren in Restaurierung; Ziel: klassische Familienkutsche (leider inzwischen ein Platz zu wenig)

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Damit fing alles an. Für 60 € wechselte der P 600/1 Kombi dann in unseren Besitz.

Dafür erhielten wir ein Schlachtobjekt, dass dann doch zum Restaurierungsobjekt wurde. Er tat Jahrzehnte Dienst als “Firmenwagen”. Blech und Zustand waren erträglich, viele Teile fehlten jedoch. Darunter alles, was selten und teuer ist.

rost motor fund
Trabantklein2

So steht er heute da. Im Laufe des nächsten Jahres soll er fertig sein.

Typenschildgroß

Zur Fertigstellung suchen wir:

Stoßstangenecken hinten, Teile der Innenverkleidung, Radkappen u.a. Unterstützung erbeten! Hier!

Prospekt herbst klein Prospekt 1
Prospekt innen Prospekt 2

So sah man den P 600 Kombi in den 60er Jahren. Als Limousine bestimmte er das Strassenbild, als Kombi war er schon immer rarer. Der Prospekt zeigt bereits den Nachfolger.

Schema gross

Fundstück im Jahre 2009, auch so etwas gibt es noch!

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Was die “Umweltprämie” bewirkt:

Als Liebhaber alter Fahrzeuge und Bastler ist so manches nicht zu begreifen. Auf der Suche nach Ersatzteilen wurde ich bei einem Autoverwerter fündig. Hier stand er: Trabant 1.1, Baujahr 1991, 100% rostfrei, fahrbereit, sehr gepflegt, eigentlich nur einsteigen und fahren. Aber: Da er dem Vorbesitzer 2500€ “Umweltprämie” einbrachte, darf er nicht verkauft werden. “Alles, was 4 Räder hat, ist ein Auto. Und das darf nicht vom Hof.”, argumentiert der um seine Firma zu Recht besorgte Entsorger. Sein Vorschlag: halbieren. Und das haben wir dann gemacht. Jetzt habe ich 500kg Ersatzteile, rollbar, ein Teil sogar fahrbereit - Schlüssel drehen und er schnurrt! Unser Dank gilt dem Entsorger für die gute Idee, beiden ist geholfen.

Mai2011klein
aus 1 mach 2 ADAC am Werk
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Nummer

Erinnerungen zu Ehra-Radios

Ingo Froese, Gera: (Ehra Vogtland 6 GW 6K)

Ich selbst bin überhaupt kein Sammler. Mit dem in Rede stehenden Radio verbinden mich lediglich familäre Erinnnerungen. Das Gerät war das erste Radio, das meine Eltern nach dem Krieg erworben haben. Wir wohnten damals in Werdau und da lag es nahe, ein einheimisches Erzeugnis zu kaufen, wobei ich glaube, dass mein Vater damals dafür kein Geld gegeben hatte. Geld war in jenen Zeiten reine Nebensache. Mein Vater betrieb damals in Werdau einen kleinen Maschinenbaubetrieb, und so glaube ich, dass er vielleicht als Gegenleistung für das Radio Aluminiumblech oder irgendein anderes Material gegeben hat. Ich kann ihn leider nicht mehr danach fragen, denn er ist schon vor Jahren gestorben. Ich selbst bin Jahrgang 1942 und habe noch aus meiner Vorschulzeit ganz plastische Erinnerungen an das Radio, mit dem ich und meine Geschwister "Onkel Tobias" vom RIAS und andere Kindersendungen gehört haben. - Auch mein Bruder, der ein bisschen jünger ist als ich und der noch heute in Werdau lebt, bestätigt solche Erinnerungen. Ich erwähne das bloß deshalb so umfassend, um zu verdeutlichen, dass das Baujahr wesentlich vor 1949 gelegen haben muss. Auch im familären Sprachgebrauch war immer die Rede vom "Vogtland", obwohl sich diese Bezeichnung in keiner Dokumentation mehr finden lässt.

Bei radiomuseum.org sind Ehra-Typen, teilweise mit Bild und Schaltplan, aufgeführt. Aber alle ab 1949 und mit wesentlich modernerer Schaltungskozeption. Es sind da schon richtige Wechselstromnetzteile verbaut und teilweise Abstimmanzeigen mit magischem Auge. Da war ja beim "Vogtland" überhaupt noch nicht daran zu denken. Nach meiner Kenntnis ist die Rückwand, die ja diese Bezeichnung trägt, niemals ausgewechselt worden. - Gewechselt worden sind hingegen pausenlos die Röhren, es sind halt Verschleißteile! Ich glaube, eine einzige "VALVO"-Röhre ist noch original. Die anderen sind bereits RFT-Röhren.

Interessant war für mich auch auf Eurer Plattform im Abschnitt "Radios aus Werdau", dass da neben Ehra auch die Firma Teubner aufgeführt ist. Eine traditionelle Firma Teubner in Werdau ist mir sehr wohl bekannt, aber nicht als Hersteller von Rundfunkgeräten. Bei Teubner konnte man Radios und später auch Fernseher kaufen, überdies jede Art anderer elektrischer Geräte. Auch eine Werkstatt wurde betrieben, aber meines Wissens nach nur als Reparaturwerkstatt. Dass die mal produziert hätten, ist mir nicht bekannt. Aber umso interessanter, wenn Ihr dazu noch näherer Infomationen hättet. - Für uns als Kinder bzw. Jugendliche war "Teubner" ein Zauberwort, denn in seinem Geschäft konnte man mal ein paar Meter Draht, eine spezielle Batterie, einen Widerstand, einen Kondensater oder, oder ...... kaufen, woran im übrigen Handel damals nicht zu denken war!

6 GW 6K